Orte

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Sorgfältig zusammengestellte Führer zu den Straßen, Moscheen, Häusern und Denkmälern des alten Gjakova.

Eine lange, kopfsteingepflasterte Basararkade aus niedrigen Handwerkerläden mit Holzfassaden, die sich in die Ferne verliert, am hinteren Ende eine Moscheekuppel und ein Minarett.
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Der Große Basar

16. Jahrhundert

Das schlagende Herz des alten Gjakova — ein Kilometer kopfsteingepflasterter Gassen, gesäumt von Handwerkerläden, der älteste und längste Basar des Kosovo, 1999 niedergebrannt und Laden für Laden wieder aufgebaut.

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Eine einkuppelige osmanische Moschee mit niedriger bleigrauer Kuppel und schlankem Minarett, ihre dreibogige Vorhalle mit Zypressen und Blumen bemalt, am Kopf des kopfsteingepflasterten Basars.
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Die Hadum-Moschee

um 1594

Die spätosmanische Moschee am Kopf des Basars — ihr Inneres ein gemalter Garten aus Zypressen und Blumen, und die Stiftung, aus der die ganze Altstadt hervorging.

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Ein warmes osmanisches Bibliotheksinneres — Bogenfenster mit hölzernen Gittergrillen, Regale gebundener Handschriften und ein aufgeschlagener Koran auf einem geschnitzten Lesepult.
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Die Hadum-Bibliothek und Medrese

gegründet 1595

Die Hochschule und berühmte Bibliothek neben der Hadum-Moschee — über Jahrhunderte das Haus der Gelehrsamkeit der Altstadt, bis ihre Handschriften 1999 verbrannten. Das Gebäude ist wieder erstanden; die Bücher sind für immer verloren.

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Eine lange, niedrige osmanische Steinbrücke mit vielen Bögen aus zweifarbigem Stein, gespiegelt in einem ruhigen Fluss unter sanften Hügeln.
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Die Terzi-Brücke

15.–18. Jahrhundert

Eine lange osmanische Steinbrücke über den Erenik — elf Bögen an der alten Straße Gjakova–Prizren, finanziert von der Schneiderzunft der Stadt und mit ihrem Namen versehen.

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Ein hoher, quadratischer osmanischer Uhrturm aus behauenem Stein mit hölzernem Glockenstuhl und Bleihaube, der sich über die Basardächer neben einer Moscheekuppel erhebt.
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Der Uhrturm

um 1597

Der osmanische Uhrturm neben dem Basar — erstmals 1597 errichtet, 1912 von montenegrinischen Truppen seiner Glocke beraubt, im Krieg von 1999 erneut verloren und nach alten Fotografien wieder aufgebaut.

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Das kuppelüberwölbte Innere eines alten osmanischen Badehauses, weiche Lichtstrahlen, die durch sternförmige Oberlichter in den Dampf fallen.
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Der alte Hammam

spätes 16. Jahrhundert

Das verschwundene osmanische Badehaus des Basarviertels — Teil der Stiftung, die die Altstadt erst vollständig machte, von einem Reisenden 1662 gepriesen und das einzige Stück des Hadum-Komplexes, das nie zurückkehrte.

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Ein hohes, schmales, wehrhaftes steinernes Turmhaus mit dicken, sich verjüngenden Mauern, kleinen hohen Fensterschlitzen und einer vorkragenden Holzgalerie, gelegen im Bergland.
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Die steinerne Kulla

18.–19. Jahrhundert

Das wehrhafte Turmhaus des Dukagjin-Berglands — dicke Steinmauern, ein Gästezimmer ganz oben und das alte Recht des Kanun, das in seinen Grundriss selbst eingebaut ist.

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Ein breiter, ruhiger Stausee zur goldenen Stunde, bewaldete Hügel und eine ferne graue Bergwand dahinter, Schilf im Vordergrund.
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Der Radoniq-See

Stausee, 1977–1986

Das zweitgrößte Gewässer des Kosovo — ein weiter Stausee unterhalb der Berge, der die Dukagjin-Ebene bewässert und die Stadt versorgt, sein stilles, unbebautes Ufer die nächstgelegene offene Landschaft bei Gjakova.

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Ein dramatischer alpiner Kalksteingrat, von spätem Schnee durchzogen, über einem stillen Bergsee.
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Die Verwunschenen Berge

Die alpine Wand westlich von Gjakova — die Bjeshkët e Nemuna, die sich jenseits des Erenik-Tals erheben, mit Gletscherseen, hohen Sommerweiden und dem höchsten Gipfel des Kosovo in einer Tagesreichweite.

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